Wächter der Nacht – Sergej Lukianenko

Sep 3rd, 2007 | By | Category: Fantasy
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★★★½☆ (Meine Bewertung)

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3-teiliges Hörbuch 

Wächter 1 : Das eigene Schicksal : 6h:00m
Wächter 2 : Der eigene Kreis : 5h:17m
Wächter 3 : Im eigenen Saft : 4h:28m

Autor : Sergej Lukanienko
Sprecher : Oliver Brod, Achim Höppner 

Bei Audible.de : Das eigene Schicksal(1), Der eigene Kreis(2), Im eigenen Saft(3)
Als CD: Wächter der Nacht
Oder doch lieber als Buch :Wächter der Nacht. Roman


Hörprobe

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Inhalt

WdnDer "Lichte Magier" Anton Gorodetzki arbeitet im Innendienst in der Moskauer "Nachtwache" und wird in Ereignisse hineingezogen, die starken Einfluss auf seine Persönlichkeit und seine Leben haben. In den ersten Teilen wird die Welt der "Anderen" vorgestellt und wie die Wachen ihre tägliche Arbeit bewältigen. Die "tägliche Arbeit" bedeutet für Anton hier praktisch eine Versetzung in den Aussendienst um seine magischen Fähigkeiten mehr oder weniger gezielt im Interesse der Wache einzusetzten.

Besprechung

Dieses Buch (Die Serie) wird oft als herausragend und erfolgreichstes russisches Buch gelobt. Man muss hier klar unterscheiden aus welcher Perspektive die jeweiligen Lobpreisungen und teilweise herben Kritiken entstanden sind.

Ganz klar hat Sergej Lukianenko mit der "Wächter"-Serie eine Welt geschaffen, die sich in die uns bekannten Strukturen einfügt und durchaus so existieren könnte. Hier gibt es Magiere, Hexen, Werwölfe, Vampire und alles was einem je so an Fabelwesen über den Weg gelaufen ist - Die "Anderen" eben.

Deren Verhalten ist bestimmt vom "Großen Vertrag" und die Wachen sorgen für die Einhaltung der vereinbarten Richtlinien - Selbst überwacht von der "Inquisition".

Soweit - Sogut. Jedoch ist das Universum von Sergej praktisch nur auf Russland beschränkt (Abgesehen von einigen Ausnahmen, die das ganze Konzept noch mehr aufweichen). Warum die "Anderen", die sich nicht an den Vertrag halten wollen sich nicht einfach z.B. auf die Bahamas absetzen um der "Inquisition" zu entgehen ist eine Frage, die sich mir jedesmal aufdrängt wenn mal wieder eine Konstellationion in recht ungewöhnlicher Weise aufgelöst wird.

Die Figur des Anton ist eine zerissene Persönlichkeit - geplagt von Selbstzweifeln und der Willkür seines Vorgesetzten ausgeliefert. Ansonsten ist er Spielball der Ereigniss, entwickelt sich im Lauf der Serie weiter und steigt langsam in der Hierarchie der Wache auf.

Nichtsdestotrotz ist die Handlung Interessant und ich habe es tatsächlich bis zum 12. Teil ausgehalten. Immer wieder werden neue Aspekte aufgeworfen und neue Konzepte und Blickwinkel eingeführt, die das Ganze spannend und hörenswert machen.

Total nervig sind jedoch die vom Sprecher vorgetragenen russischen Undergound-Liedtexte, die sich Minutenlang hinziehen und vielleicht im russischen, jedoch ganz bestimmt nicht in deutscher Sprache großen Sinn ergeben. Auch nervt oft die teilweise willkürliche Lösung von Konflikten - scheinbar nur um irgendwie die Gesamthandlung über alle Teile in des Konzept zu bringen.

Fazit

Eine durchaus interessante Lektüre, die jedoch auch logische Fehler sowie nervige Elemente enthält. - Reinhören kann jedoch nicht schaden ! Für alle, die mal was anderes lesen (hören) wollen.

 

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2 comments
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  1. [...] am Dienstag 23 Oktober 2007     Dieses Hörbuch wurde bereits rezensiert ! Sergej Lukianenko Wächter der Nacht Gesprochen von Achim Höppner, Oliver Brod [...]

  2. [...] sorgen für Spannung, Atmosphäre und Kurzweil.Um mal einen Vergleich zu ziehen :  Der "Wächter-Zyklus" von Sergei Lukianenko ist (bis auf den letzten Band) dagegen nur billiger Trash !"Necroscope I [...]

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